Unterrichtsbetrieb ab Dienstag 01.12.2020

Das Bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus am 27. November 2020 - Auszüge:

1. Maskenpflicht
Die allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem gesamten Schulgelände (auch am Sitzplatz im Klassenzimmer) gilt unverändert an allen Schularten und für alle Jahrgangsstufen weiter.
2. „Hotspot-Strategie“
Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt ab 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gilt:
- An allen weiterführenden und beruflichen Schulen wird ab der Jahrgangsstufe 8 ein Mindestabstand von 1,5 Metern auch im Klassenzimmer eingeführt. In aller Regel wird dies zum Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht mit geteilten Lerngruppen führen, wenn der Mindestabstand sonst nicht eingehalten werden kann. Ausgenommen sind unsere Abschlussklassen
- Die konkrete Ausgestaltung der Infektionsschutzmaßnahme obliegt der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde im Benehmen mit dem Staatlichen Schulamt, das über die Regierung den Kontakt zu den anderen Schulaufsichtsbehörden herstellt. Ab Dienstag, den 01.12.2020 gehen auf Anordnung des Gesundheitsamtes im Landkreis Günzburg alle Klassen ab Jahrgang 8 (ausgenommen Abschlussklassen) in den Wechselunterrichtaußer der Mindestabstand von 1,5 m kann im Unterrichtsraum eingehalten werden.  Die dazugehörige Allgemeinverfügung wird zeitnah veröffentlicht. Über die konkrete Einteilung werden die betroffenen Klassen direkt in einem Elternschreiben informiert.
Rechtsgrundlage für die Maßnahmen sind vor allem die 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (tritt am 01.12.2020 in Kraft) und die auf dieser Grundlage erlassenen Allgemeinverfügungen bzw. Anordnungen.
3. Regelungen für den 21./22. Dezember 2020
Der Ministerrat hat die Entscheidung bekräftigt, dass am 21. und 22. Dezember 2020 kein Unterricht stattfindet. Der letzte Unterrichtstag vor den Weihnachtsferien 2020 ist somit Freitag, der 18. Dezember. Das Informationsschreiben zur Notbetreuung der Jahrgangsstufen 5 und 6 ist im Downloadbereich hinterlegt.
4. Live-Stream aus dem Klassenzimmer in den Distanzunterricht
Beim Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht kann die online-Übertragung des Unterrichts aus dem Klassenzimmer eine Möglichkeit darstellen, um die „Distanzgruppe“ oder auch einzelne Personen in Quarantäne trotz räumlicher Trennung ins Unterrichtsgeschehen einzubinden.
Dabei müssen neben pädagogisch-didaktischen Erwägungen auch die technischen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen berücksichtigt werden. Aus datenschutzrechtlicher Sicht gilt:
- Lehrkräfte: Die Übertragung des Videobildes erfolgt freiwillig (u. U. auch nur zeitweise); eine Verpflichtung hierzu besteht nicht. Die Übertragung eines digitalen Tafelbildes oder einer Präsentation ist immer möglich.
- Schülerinnen und Schüler: Eine Einwilligung der im Klassenzimmer befindlichen Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigten) ist erforderlich, soweit Bild und/oder Ton der Schülerinnen und Schüler nach draußen übertragen werden.
- technische Voraussetzungen: sobald ein Schüler der Lernguppe nicht über einen entsprechenden Internetanschluss verfügt, kann eine Übertragung nicht erfolgen. Leider existiert an der RS Krumbach keine Lerngruppe, in der alle Kinder zuhause über die entsprechende Bandbreite verfügen.
5. Leistungsnachweise unter Pandemie-Bedingungen
Die Zahl der Klassen im Wechselbetrieb oder auch im Distanzunterricht hat zugenommen. Dies wiederum führt/führte dazu, dass auch Leistungsnachweise nicht wie geplant stattfinden können/konnten. Allgemein gilt : Auch unter Pandemie-Bedingungen soll von allen Schülerinnen und Schülern ein valides Notenbild erzielt werden, das belastbar über den erreichten Leistungsstand Auskunft gibt. Gleichzeitig sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere bei Leistungsnachweisen und Prüfungen faire Rahmenbedingungen vorfinden. Corona-bedingte Beeinträchtigungen sollen so gering wie nur möglich gehalten werden. Es besteht grundsätzlich kein Anlass, bei Art, Zahl und Verteilung der Leistungsnachweise von der in anderen Schuljahren bewährten Praxis abzurücken. Eine „Ballung von Leistungsnachweisen“ ist nicht erforderlich, zumal auch im Distanzunterricht mündliche Leistungsnachweise stattfinden können.
6. Vorrücken auf Probe
In Zusammenhang mit möglichen Einschränkungen beim Präsenzunterricht für die betreffenden Schülerinnen und Schüler gilt:
- Die verschiedenen Schulordnungen sehen die Möglichkeit vor, dass die Probezeit in besonderen Fällen von der Lehrerkonferenz um bis zu zwei Monate verlängert werden kann.
- Schülerinnen und Schüler, denen aufgrund coronabedingter Härten das Vorrücken auf Probe in die nächsthöhere Jahrgangsstufe gestattet wurde und die die Probezeit nicht bestehen, werden in die vorige Jahrgangsstufe zurückverwiesen.

 

Interner Bereich

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