Ein Fest für die Schüler

Das Schulzentrum: Dutzende von Bäumen stehen auf dem leicht ansteigenden Gelände, ihr Grün und das der Wiesen nimmt das Schulgebäude in ähnlichem  Ton wieder auf. Unterteilt in kleinere Blöcke, der Steigung folgend, fügt sich der riesige Gebäudekomplex wie selbstverständlich in die schwäbische Hügellandschaft ein. Regenfänger – stilisierte orange-rosa Blüten – sind das markante „Wa   hrzeichen“ der Schulen. Wie bestellt für ein Fest im Freien wirkte der sonnige Frühlingstag am Freitag zwischen all den Regentagen zuvor. Die blühenden Kastanienbäume machen die Kulisse für ein wunderschönes Fest perfekt. Unzählige größere und kleinere Stände mit Spielen und Attraktionen reihten sich aneinander den Hügel hinauf.

40 Jahre

„Die Schüler haben das Meiste selbst gemacht“, erklärt Rektorin Karin Virag. Es ist ihr auch wichtig, dass die Schüler, an den Ständen gut zusammenarbeiten. Man merkt, die Kinder sind stolz auf das, was sie dem Publikum präsentieren. Sei es ein selbstgebasteltes Glücksrad mit einem eigens erdachten Spiel, Wasserlotto vor einer tollen Kulisse, die Fotobox, in der man sich mit Freunden verkleidet fotografieren lassen kann, überall war man mit Feuereifer dabei. Aber auch scheinbare Kleinigkeiten machten Spaß: Wie toll es ist, wenn man um die Wette mit einem krummen Hammer Nägel einschlägt, kann man sich denken. Der Kuchen- und Tortenverkauf war umwerfend. Über 40 selbstgemachte Sorten bot der Elternbeirat an einer Theke an. Auch für deftigere Speisen war durch ein Catering gesorgt und Nichtalkoholisches gab es in jeder Menge. Natürlich durften auch frische Waffeln und Popcorn nicht fehlen, wie sich das für ein Schülerfest gehört. Zentrum und Hauptattraktion des Schulfestes war die riesige mobile Bühne. Die beiden Schulen machten hier durchgehend Programm von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Chöre, Tanzgruppen, Bands und Orchester boten Abwechslung wie in einem Varieté. Besondere Aufmerksamkeit zog die Schulband der Mittelschule mit ihrer „Hitparade“ auf sich. „Da ist Herzblut dabei“, meinten einige Zuhörer. Eine weitere Sensation war das Bierkistenklettern. Trotz guter Sicherung durch einen mobilen Kran sorgte das für ziemlich viel Adrenalin.  Im Haus war der Andrang wegen des schönen Wetters geringer, doch die Vorführungen der Schüler, die Anschauliches aus verschiedenen Unterrichtsfächern zeigten, fanden stets Interessenten.  Faszinierend, aber auch anstrengend war ein Lernprogramm  „Band Hero“, das es Schülern ermöglichte mit einer virtuellen Band zu spielen. Ehemalige – Schüler oder Lehrer – hielten sich gerne an den Stellwänden auf, die chronologisch Fotos aus den letzten 40 Jahren zeigten. Schön, wenn man dann jemand fand, mit dem man Erinnerungen austauschen konnte.

„Wichtig ist, dass so ein Fest Freude macht und jeder entspannt teilnehmen kann“, resümiert Realschuldirektor Rudolf Kögler die Feier. Wie viel Fingerspitzengefühl für ein reibungsloses Funktionieren so einer großen Veranstaltung notwendig ist, kann man sich vorstellen. Und was meinten die Schüler zu ihrem Fest? Ein Mädchen stellt fest: „Die Bühne verbindet beide Schulen und alle zeigen, was sie können. Ich habe Freunde in beiden Schulen und ich bin froh, dass etwas zusammen gemacht wird.

Text: Frau Brigitte Pöschl / Foto: Team der Realschule Krumbach

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