Im Rahmen des Deutschunterrichts bewiesen die Schüler der Klasse 7 a, dass Gedichte alles andere als verstaubt und langweilig sind. Ausgehend vom Gedicht „Die Reportage“ von Hans Georg Lenzen über ein Fußballspiel gestalteten die Schüler Comics und verfassten Parallelgedichte. Manche versetzten sich in die Rolle eines Fußballkommentators, der auch zu Hause nicht von seinem Job abschalten kann, und sprachen Reportagen über den alltäglichen Kampf zu Hause und beim Einkaufen ein. Es wurden sogar ein Fotoroman gestaltet und ein Stop-Motion-Film gedreht. Und das alles während des Homeschoolings! Hier ist eine kleine Auswahl der wirklich tollen Ergebnisse.

Text: Frau Sarah Wiedemann

Der Anteil der Jugendlichen, die mehrmals pro Woche in Büchern liest, beträgt 39%. Gelesen wird natürlich wesentlich mehr, weil auch Medien wie Facebook, Whats-App, Google usw. ohne Lesefertigkeit nicht genutzt werden können. Das Lesen in gedruckten Medien fördert das konzentrierte, vertiefte Lesen, wie eine Studie, geleitet von Manuel Delgado, an der 170.000 Personen aus verschiedenen Ländern teilnahmen, bewies. Lesen in digitalen Medien ist flüchtiger, oberflächlicher, erlaubt aber den schnellen Zugriff zu vielen Informationen.

Was lesen 12jährige gern? Wenn es nach den Teilnehmern am Vorlesewettbewerb geht, dann sollten dies Bücher sein, die in andere Welten führen. Sei es ins Reich der Fantasie oder in ferne Länder, die Bücher werden geschätzt, wenn sie über den eigenen Alltag hinausführen. Hier können Abenteuer miterlebt werden und man kann Lebensmut „tanken“. Falls dann noch eine Prise Spaß dabei ist, umso besser.

Das Vertiefen in die Welt der Bücher verlangt, dass man sich einfühlt, selbstständig denkt und urteilt und sich vor allem lange auf den Text fokussieren kann, damit man ihn auch genau versteht. Und wie den Kindern gefällt es auch erwachsenen Lesern – natürlich unter anderem – dass sie in einer verfremdeten Welt nach Lösungen für die eigene Realität suchen. Viele Bestseller funktionieren auf diese Weise. Lesend nimmt man eine andere Perspektive ein und man kann mit anderen Augen auf das eigene Leben schauen. Das Lesen dient damit der Persönlichkeitsbildung.

Nun zum Wettbewerb: Die sechs Kandidaten stellten zuerst ihr selbstgewähltes Buch vor und machten Angaben zum Autor oder zur Autorin. Dann lasen sie einige Seiten, die ihnen besonders wichtig waren. Es wurde diese Auswahl gewertet und natürlich auch Lesetechnik und Interpretation. Anschließend lasen die Schüler aus einem ihnen unbekannten Text.

Organisiert wurde die diesjährige Veranstaltung von den Deutschlehrerinnen Sarah Christ und Miriam Zindl. Weitere Jurymitglieder waren Frau Zimbelmann aus dem Elternbeirat, der Schülersprecher Atif Mansor und die Deutschlehrerin Brigitte Pöschl. Der Sieger des Wettbewerbs blieb bis zur Weihnachtsfeier geheim. Er wird an einem Wettbewerb auf Kreisebene teilnehmen und heißt Christoph Jekle aus der Klasse 6b.

2019

von links nach rechts: Antonia Fischer (6a), Sarah Lutzenberger (6a), Christoph Jekle (6b), Maximilian Ziegler (6c), Lena Heiß (6b), Raphael Blank (6a)

Text: Brigitte Pöschl

Foto: Frau Sarah Christ

Bereits zum zweiten Mal gastieren am 20.02.2019 die Schauspieler Heinz-Josef Braun und Stefan Murr an der Realschule Krumbach, um den Fünft- und Sechstklässlern ihr Märchen „Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten“ in Form einer szenischen Lesung zu präsentieren.

Märchenlesung

Während der 60-minütigen Darbietung schlüpfen die beiden in die Rolle des Esels, der keine guten Erinnerungen an die Müllerin und deren durchdringenden „Metzger“-Schrei hat, des alten, zahnlosen Hundes sowie der von ihrem Frauchen nicht mehr geliebten Katze, die wiederum von dem mit reichlich italienischem Temperament gesegneten Eros Gockelotti umflogen beziehungsweise umgarnt wird. Dabei gelingt es den Münchner Akteuren immer wieder aufs Neue, mit ihrer unnachahmlichen Präsenz und Hingabe zu überzeugen und zu begeistern. Auch die Schülerinnen und Schüler müssen aktiv in das Bühnengeschehen eingreifen, indem sie die bisherige Lebensgeschichte von Esel, Hund, Katze und Gockel, die mittels Songs dargelegt werden, nicht nur gesanglich, sondern auch unter vollem Körpereinsatz unterstützen. So gibt es zum Beispiel „thumbs up“ beim einzigen Geschenk, das sich der Esel wünscht, seit er denken kann oder es wird ein Hahnenkamm an der Stelle gezeigt, als die „Rakete mit Federn“ Eindruck bei der Katzendame schinden möchte.

Die tierische Bande gerät in allerlei Abenteuer, trifft auf alte Bekannte aus „Das Bayerische Aschenputtel“ – die Wanderratten – und muss sich mit einer Räuberbande herumschlagen, die das Leben in vollen Zügen genießt. Da es den vier Freunden letztendlich im ehemaligen Räuberhaus so gut gefällt, setzen sie ihren Weg nach Bremen, das sich „ganz oben droben im hohen Norden“ befindet, gar nicht mehr fort. Und so lassen sie es sich, wenn sie nicht gestorben sind, auch heute noch gemeinsam gutgehen.

Am Ende der Vorstellung können die Herren Braun und Murr den Zugabe-Rufen der aufmerksamen Zuhörer nicht widerstehen und entkommen, sodass sie noch einmal unter tatkräftiger Mithilfe des Publikums das Lied „Hi hi hi hi Miezi Kikeriki“ zum Besten geben. Reißenden Absatz finden die mitgebrachten Postkarten, die geduldig mit Autogrammen versehen werden.

Vielen Dank für die „lustige“ und „megacoole“ (Schülerfeedback) Vorstellung! Die Realschule freut sich bereits heute auf einen weiteren Besuch – dann hoffentlich zusammen mit Frau Bittenbinder, damit wir in den Genuss des Insektenkrimis „Käfer Mary und Graf Bremsula“ kommen!

Text: Johanna Dietz / Foto: Sarah Wiedemann

Vorlesetag

Am Freitag, den 15. November 2019, war der Bundesweite Vorlesetag, der dieses Jahr unter dem Motto „Sport und Bewegung“ stand. Auch das Team der Schülerbücherei beteiligte sich an diesem besonderen Tag und nahm das oben genannte Motto wörtlich. Als besondere Gäste luden die Schüler die Sportlehrer Herr Mauerhoff und Herr Schäffler ein, die die begeisterten Jungen und Mädchen aller Jahrgangsstufen mit ihrem Vorlesetext auf eine Winterwanderung einluden. Während des Vorlesens wurden alle Anwesenden immer wieder dazu animiert, die Geschichte mitzuerleben und die Handlung mitzuspielen. Dies kam bei allen Beteiligten sehr gut an und es wurde sogar von einigen Schülern der Wunsch geäußert, dass so eine Vorleseaktion regelmäßig in der Pause stattfinden sollte.

Bilder und Text: Frau Sarah Wiedemann

Am Montag fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der Sechstklässler an unserer Schule statt:

Lesen

Als Jury sind zu sehen (von links nach rechts): der Schülersprecher Florian Lutzenberger, die Elternbeirätin Frau E. Zimbelmann, Frau D. Böckler und Frau C. Filbig. In der Mitte oben Matilda Hagemann, daneben Eleni Fahrenschon.

Unten von links nach rechts: Lena Maier, Pia Glogger, Valentin Graf und Stefanie Fischer.

Organisation und Fotos: Frau S. Wiedemann

Partner seit 2016:

 UTT

Partner seit 2019:

 Lingl

Profil seit 2020:

 KIMP