„he, he, he, he, hei, wir wolln´s ned langsam sondern schnei…“ fetzt das Bobfahrerlied und mehr als 150 Kinder fetzen mit. Wie auf einem Bob hocken viele in Zehnerreihen hintereinander und gehen in die „lllinke Kurve“, dann in die „rrrechte Kurve“. Wenn das nicht gute Laune macht!

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Die beeindruckende Deko, die die Aula zu einer Dschungellandschaft werden ließ, machte es nicht nur den Kindern leicht in die ausgelassene Welt der 5. Jahreszeit zu wechseln. Kunstlehrerin Helena Jaroschuk-Walter hatte eine riesige Palme im Zentrum der Aula wachsen lassen, über die die Reflexe einer Diskokugel huschten. Girlanden aus Lianen hingen von der Decke und wie dicke Blätter schlangen sich dicht an dicht Luftballone um die Säulen. Lichtmuster auf der Bühne machten die Show perfekt.

Fasching 2020

In diesem Dschungel tummelten sich nun „Tiere“ aller Art. Von Kühen, Gorillas, Giraffen, Vampiren, Minimäusen oder Drachen wimmelte es. Und natürlich waren auch andere Masken gern gesehen. Zusammen mit Frau Fraas, Frau Weiß und Frau Wiedemann hatten die SMV und die Tutoren ein Programm entwickelt, das die Schüler von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr bei bester Laune hielt. Die passende Faschingsmusik wurde von der SMV ausgewählt. Faszinierend war ein „Elfenkampf“ als Hip-Hop getanzt. Präsentiert wurde diese Show von der Faschingsgesellschaft Breitenbrunn. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, die SMV konnte den Verkaufsstand nutzen. Wer eine bleibende Erinnerung haben wollte, ließ sich mit Freunden in der Fotobox ablichten.

Text: Frau Brigitte Pöschl / Fotos: Foto-AG der RSK und Frau Sarah Wiedemann (weitere Bilder im internen Bereich unter dem Menüpunkt "Bildergalerie")

 

Jedes Jahr werden an unserer Realschule die Fünftklässler auf Hör- und Sehvermögen getestet. Die Aktion wird seit Jahren von der Barmer Krankenkasse organisiert. In diesem Jahr konnte Herr Streit die Firmen "Hörgeräte Kind" und "Optiker Ganz" als professionelle Tester gewinnen. Die Ergebnisse waren erfreulich, denn fast alle Fünftklässler erreichten beim Hören 100 Prozent, beim Sehen wurde bei 20 Schülern eine genauere Überprüfung empfohlen. Die Aktion verlief selbstverständlich nach datenschutzrechtlichen Vorgaben und kam auch bei unseren Schülern gut an.

Sehtest mit Optiker Ganz und Herrn Streit (Barmer)

Hörtesterin Frau Ilg (Hörgeräte Kind), Anna-Marie Mayer (5a) und Herr Streit (Barmer)

„Geht in den Gemeinderat, dann könnt Ihr mitreden, mitgestalten, sonst bleibt Ihr fremd in Eurer Gemeinde!“ Diese Empfehlung gab Deisenhausens Bürgermeister Norbert Weiß den 10. Klassen der Krumbacher Realschule gleich zu Beginn seines spannenden Auftritts, der alle drei Klassen in den Bann zog.

BGM Weiss

Norbert Weiß mit Schülern aus der 10a (Foto: J. Osteried)

„Deisenhausen ist die schönste Gemeinde im Günztal“, behauptete der Bürgermeister stolz und fand die Verantwortlichen im Gemeinderat mit seinen 12 Räten und dem Bürgermeister als Vorsitzenden. “Es gibt Bürgermeister, die verwalten und Bürgermeister, die gestalten.“ Norbert Weiß zeigte am Beispiel seiner Gemeinde, wie sich der gesellschaftliche Wandel des ganzen Landes in seiner Gemeinde widerspiegelt. „1990 war vor jedem Haus ein Misthaufen, heute muss man lange einen suchen. 1990 waren die Ortswege Feldwege, heute können die Bürger ihre Kinderwägen auch bei Regenwetter auf gepflegten Gehwegen schieben“. Gut für die Gemeinde seien auch die eigene Kindertagesstätte, da heute meist beide Elternteile arbeiten und auch die Großeltern. Wichtig für die Firmen und für Bürger mit Home Office seien Glasfaser. Im Verkehrswesen sei der Flexibus eine große Errungenschaft.

Eine weitere gesellschaftliche Veränderung, die leider auch vor Deisenhausen, vor dem Land nicht Halt mache, sei die Aggression von Bürgern gegenüber Ehrenamtlichen wie Bürgermeistern und Feuerwehrleuten. Norbert Weiß gab den Medien die Schuld. Wenn er Fernseh schaue, was er selten tue, dann sehe er oft Gewalt.

Der Bürgermeister konnte aus dem Vollen schöpfen, aus 36 Jahre Kommunalpolitik, davon 24 Jahre als Bürgermeister. Es wäre kein Wunder, wenn einige der rund 90 aufmerksamen Schülerinnen und Schüler in wenigen Jahren in Gemeinderäten sitzen und Norbert Weiß als die Person sehen, die ihnen den Anstoß für diese wichtige Tätigkeit, die Selbstverwaltung der Gemeinden, gab, getreu seinem Motto: „Gestalten ist schöner als Zuschauen.“

Text: J. Osteried

„322 Schulpartnerschaften konnten wir bisher vermitteln“, berichtet Jürgen Koschinsky von der IHK Schwaben. „Die Schüler sollen die Arbeitswelt kennenlernen, damit der richtige Beruf gewählt wird“, erklärt er weiter und kam damit zum zentralen Gedanken der Partnerschaft zwischen Firmen und Schulen.
In der festlich geschmückten Aula gaben die Musikdarbietungen der Schüler der Veranstaltung zur Vertragsunterzeichnung einen feierlichen Rahmen. Die 8. und 9. Klassen durften als Zuschauer teilnehmen und erfuhren: „Ihr seid es, um die es geht“, wie es Harald Gruber, Mitglied der Geschäftsleitung von der Firma Lingl auf den Punkt brachte.

Lingl 2019

Herr Harald Gruber (als Vertreter der Firma Lingl) und Herr Rudolf Kögler (Direktor der RS Krumbach) bei der Unterzeichnung des Kooperationvertrags

Direktor Rudolf Kögler erklärte in seiner Begrüßungsrede, dass der Kooperationsvertrag zwischen der Firma Lingl und der Realschule Krumbach ein weiteres Element bei der Berufsfindung für die Schüler darstellen werde. Er hob außerdem hervor, dass Sabine Konrad, die heute in der Personalabteilung von Lingl arbeitet, eine ehemalige Schülerin der Realschule ist. Durch sie kam der Kontakt zustande und sie wirkte federführend bei dessen Entwurf mit.  Die Firma Lingl wird die Schule bei der Durchführung von Betriebspraktika unterstützen und Betriebsführungen anbieten. Es ist geplant, Bewerbertrainings durchzuführen und den Schülern Feedback zu Bewerbungsunterlagen zu geben. Die Schule gibt der Firma im Gegenzug Gelegenheit ihr Angebot an Ausbildungsberufen vorzustellen und Kontakt zu technisch interessierten Schülern herzustellen.

Harald Gruber, Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Lingl, erinnerte an bereits erfolgte gemeinsame Projekte, die unter anderem den Werkräumen zu Gute kamen. „Die Firma zeigt Interesse an Fachkräften aus der Region“, betonte er. Jürgen Koschinsky ermutigte die Schüler zusätzliche Praktika in den Ferien zu machen. „Man lernt dann seine Stärken und Schwächen kennen“  stellte er fest. Dann nannte er Ausbildungsberufe aus dem technischen und kaufmännischen Bereich, die bei Lingl ergriffen werden können. Außerdem gibt es dort als besonderes „Schmankerl“ die Möglichkeit ein duales Studium zu ergreifen, also Arbeit und Studium zu kombinieren.

Was meinten die Schüler dazu? „Wenn man nicht den richtigen Beruf findet, dann hat man dauernd Probleme“, brachte es eine 9.Klässlerin auf den Punkt. 

Text: Frau Brigitte Pöschl / Foto: Frau Sarah Wiedemann

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