Hygienekonzept der Realschule Krumbach

Hygienekonzept der Realschule Krumbach

Im Augenblick ist Regelbetrieb vorgesehen. Die Aufnahme der Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand von 1,5 m ist nur bei strikter Einhaltung der folgenden Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen umsetzbar:

  • Beim Betreten des Schulhauses werden die Hände desinfiziert – auf dem gesamten Schulgelände gilt Maskenpflicht. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend. Solange Stufe 1 (siehe nächste Seite) gilt, darf die Mund-Nasenbedeckung im Unterricht abgenommen werden. Diese Regelung gilt ab Montag, 21.09.2020.
  • Unser Fachraumprinzip wird aufgehoben. Jede Klasse hat ein festes Klassenzimmer. Die Sitzordung muss fest eingehalten werden.
  • Mit der dritten Schulwoche beginnt der Pausenverkauf mit reduziertem Angebot. Es ist bereits in der Früh möglich, sein Pausenbrot beim Hausmeister zu kaufen. Dadurch wird der Andrang in der Pause reduziert. Die Hinweise auf den Schildern zum Pausenverkauf sind strikt zu befolgen. Die Absperrungen und Wegeleitsysteme sind zu beachten. Aufenthaltsbereiche nach dem Einkauf:
  • Bei schlechtem Wetter wird die Pause im jeweiligen Trakt des Klassenzimmers verbracht. Dort wird auch gegessen und getrunken. Bei gutem Wetter ist die Pause im Freien. Auch dann wird die Aula sofort nach dem Einkauf wieder verlassen. Über eine Durchsage wird bekannt gegeben, ob die Pause drinnen oder im Freien stattfindet.
  • Regelmäßiges Händewaschen (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden).
  • Abstandhalten – auch wenn im Klassenzimmer der Mindestabstand unterschritten wird, ist auf einen entsprechenden Mindestabstand von 1,5 m von Schülerinnen und Schülern zu Lehrkräften und sonstigem Personal auch weiterhin zu achten, sofern nicht zwingende pädagogisch-didaktische Gründe ein Unterschreiten erfordern.
  • Auf den Gängen/Treppen gehen die Schüler*innen jeweils auf der rechten Seite und achten auf die Einhaltung des Mindestabstands.
  • Infektionsschutz im Fachunterricht: Sport- und Musikunterrichtangebote finden unter Beachtung der Auflagen des Infektionsschutzes und der Hygieneregeln grundsätzlich statt.
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch).
  • Verzicht auf Körperkontakt (z. B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Hän-deschütteln), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt.
  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund.
  • Wir reduzieren Klassenzimmerwechsel - die Nutzung von Fachräumen (z. B. Chemie, Physik, Musik, Kunst, Sport) ist jedoch möglich.

Personen, die

  • mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen,
  • in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder bei denen seit dem letzten Kon-takt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder
  • die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,

dürfen die Schule nicht betreten.

Die nun gültigen Szenarien:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Land-kreis/kreisfreie Stadt):

Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Land-kreis/kreisfreie Stadt):

Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Land-kreis/kreisfreie Stadt):

  • Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m;
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schüler auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen.
  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht einge-halten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentli-chen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.
  • Eine (etwaige) Notbetreuung ist hier eingeschränkt möglich.

Zuständigkeiten

Für die Anordnung sämtlicher auf das Infektionsschutzgesetz gestützten Maßnahmen (z.B. (Teil-)Schließung einer Schule, Quarantänemaßnahmen (einzelner) Schüler/Lehrer etc.) sind die Gesundheitsämter oder eine ihnen übergeordnete Behörde zuständig.

Vorgehen bei (möglicher) Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers bzw. einer Lehrkraft:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen (wie Schnupfen und gelegent-licher Husten) ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Betreten Schüler in diesen Fällen die Schule dennoch, werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

  • Kranke Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in Stufe 1 und 2 erst wieder möglich, sofern die Schüler nach mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. In der Regel ist in Stufe 1 und 2 keine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich. Im Zweifelsfall entscheidet der Hausarzt/Kinderarzt über eine Testung. Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.

  • Bei Stufe 3 ist ein Zugang zur Schule bzw. eine Wiederzulassung erst nach Vorlage eines negativen Tests auf Sars-CoV-2 oder eines ärztlichen Attests möglich.

Vorgehen bei Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19-Erkrankung

Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse bei einer Schülerin bzw. einem Schüler auf, so wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse werden am Tag 1 nach Ermittlung sowie am Tag 5 bis 7 nach Erstexposition auf SARS-CoV-2 getestet. Ob Lehrkräfte getestet werden, entscheidet das Gesundheitsamt je nach Einzelfall. Sofern durch das Gesundheitsamt nicht anders angeordnet, kann im Anschluss an die vierzehntägige Quarantäne der reguläre Unterricht wiederaufgenommen werden.

Tritt während der Prüfungsphase ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Abschlussklasse bei einer Schülerin oder einem Schüler oder einer Lehrkraft auf, so wird die gesamte Klasse bzw. der gesamte Abschlussjahrgang prioritär auf SARS-CoV-2 getestet. Alle Schülerinnen und Schüler dürfen, auch ohne vorliegendes SARS-CoV-2-Testergebnis, die Quarantäne zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts sowie ausgedehnten Abstandsregelungen (Sicherheitsabstand von > 2 m) unterbrechen.

Positiv auf SARS-CoV-19 getestete Lehrkräfte haben genauso wie betroffene Schü-lerinnen und Schüler den Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten. Sie müssen sich in Quarantäne begeben und dürfen keinen Unterricht halten. Inwieweit Schülerinnen und Schüler oder weitere Lehrkräfte eine vierzehntätige Quarantäne einhalten müssen, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall.

Unser angepasstes Konzept und den Rahmen-Hygieneplan des Ministeriums haben wir im Downloadbereich als pdf-Dateien hinterlegt.